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HDR-Bilder


Wenn bei einem Motiv sehr helle und sehr dunkle Partien vorhanden sind, können diese nicht mit der gleichen Belichtungszeit-Blenden-Kombination auf dem Sensor festgehalten werden. Man sagt, solche Bilder haben einen hohen Dynamikumfang (High Dynamic Range = HDR). Um dennoch alle Partien in einer erkennbaren Helligkeit auf einem Bild darstellen zu können, werden von dem Motiv mehrere Bilder mit verschiedener Belichtung gemacht. Damit kann man jede Partie des Motivs in richtiger Belichtung festhalten, allerdings auf verschiedenen Aufnahmen. Ein HDR-Bild entsteht jetzt dadurch, dass in einem HDR-Programm ( z.B. Photomatix ) aus den richtig belichteten Teilen mehrerer Bilder ein Bild zusammengefügt wird, in dem alle Teile eine gut darstellbare Helligkeit haben.

 

Werden mehrere Bilder mit verschiedener Belichtung aufgenommen, sollten sie alle den gleichen Bildausschnitt besitzen. Es ist also ratsam, die Kamera bei den Aufnahmen auf ein Stativ zu stellen. Bewegte Objekte in dem Motiv ( z.B. fahrende Autos)  erscheinen auf den verschiedenen Bildern allerdings nicht an gleicher Stelle und können zu Schwierigkeiten beim Zusammenfügen der Bildteile führen.

   

Die Bilder mit verschiedener Belichtung können auch dadurch entstehen, dass aus einem RAW-Bild unterschiedlich helle Bilder entwickelt werden. Aus diesen kann dann auf gleiche Weise wieder ein Gesamtbild zusammengefügt werden.

 

 

 

Peter Kurze